Elterninformation 2024 zum Gymnasium Halberstadt

Im Folgenden veröffentlichen wir an dieser Stelle ein Informationsschreiben des Schulleiters des Halberstädter Gymnasiums an die Eltern der Schülerinnen und Schüler aus den vierten Klassen.

 

Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler an Grundschulen,


das Gymnasium Halberstadt gibt es offiziell seit dem 1. August 2023. Es ist aus dem ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasium und dem Gymnasium Martineum entstanden. Unser Gymnasium besuchen aktuell 1166 Schülerinnen und Schüler. Die insgesamt 48 Klassen werden in zwei Häusern von insgesamt ca. 110 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Im ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasium lernen die 5. – 7. Klassen, im Haus Martineum am Johannesbrunnen die 8. – 12. Klassen.


Das Gymnasium Halberstadt ist eine Ganztagsschule. Das ermöglicht uns, allen Schülerinnen und Schülern neben dem regulären Unterricht eine Vielzahl von ergänzenden Bildungsangeboten anzubieten. Für die 5. und 6. Klassen gibt es z.B. eine Hausaufgabenbetreuung, das AG-Angebot bietet vom Chor bis zum Basketball für jeden und jede etwas. Besondere Begabungen und Interessen werden auf Wunsch durch erweiterte Unterrichtsangebote in den Naturwissenschaften, Fremdsprachen, Kunst und Musik sowie im Sport gefördert.


Ab der 7. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler eine zweite Fremdsprache. Hier stehen Latein, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch zur Auswahl.


Das Gymnasium als Schulform hat mit dem Ende des 12. Schuljahrgangs als Ziel die allgemeine Hochschulreife, das Abitur. Es ist damit die Schulform, die auf direktem Weg zu einer Studierberechtigung an Hochschulen und Universitäten in Deutschland führt. Es ist aber auch der Bildungsweg, der die höchsten Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler stellt. Es sollte deshalb genau überlegt werden, ob dieser Bildungsweg der richtige für Ihre Kinder ist.


Aus meiner Erfahrung ist die Beachtung der Schullaufbahnempfehlung der Grundschulen sinnvoll. Grundsätzlich sollten gute bis sehr gute Leistungen in der Grundschule erreicht werden, ohne dass dafür übermäßiger Aufwand im Lernen zu Hause entsteht oder sogar Nachhilfe in Anspruch genommen werden muss.


Ein Weg zum Gymnasium steht Ihren Kindern auch zu einem späteren Zeitpunkt offen. Ein Übergang ist unter bestimmten Voraussetzungen und auf Empfehlung der Klassenkonferenz z.B. nach dem 5. bis 8. Schuljahrgang von einer Sekundarschule möglich. Mit einem erweiterten Realschulabschluss kann man in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe (Klasse 10) wechseln. Die Übergangsregelungen finden Sie in der Verordnung über die Übergänge zwischen den Schulformen in der Sekundarstufe I. Darüber hinaus gibt es viele Wege außerhalb des gymnasialen Bildungsganges, die zu einer Studierberechtigung führen.
Ich wünsche, dass es Ihnen gelingt, gemeinsam mit Ihren Kindern eine kluge Entscheidung für die weitere Schullaufbahn zu treffen.


Mit besten Grüßen

 

Stefan Pasderski

Schulleiter

Information zur Fusion der beiden Halberstädter Gymnasien

Am Montag, dem 23. Januar 2023, luden die Schulleitungen der beiden Halberstädter Gymnasien zu einem Elternabend in die Aula des Gymnasium Käthe-Kollwitz ein. Hier informierten Frau Hesse, Rektorin des Gymnasium Käthe-Kollwitz und Herr Pasderski, Rektor des Gymnasium Martineum über die weitere Entwiclung der beiden Standorte.

 

Genehmigung kam während der Weihnachtsferien

 

Während der Weihnachtsferien wurde die Genehmigung für die Fusion der beiden Gymnasium durch das Bildungsministerium erteilt. Es folgt damit einem Entwurf des Landkreises Harz vom März 2022. Ziel ist es nun, ein neues, leistungsstarkes Gymnasium zu gestalten. Jedoch sind bis zum Schuljahresbeginn 2023/2024 noch viele Fragen zu klären

 

Schullaufbahnerklärung: "Gymnasium Halberstadt"

 

Eltern, die sich für den gymnasialen Weg entscheiden, geben auf der Schullaufbahnerklärung unter Wunschhule „Gymnasium Halberstadt“ an. Alle Schüler:innen der Klasse 5 werden dann an einem Standort unterrichtet. In welchem Gebäude ist derzeit aber nicht klar. Diese Festlegung wird aber in den nächsten Wochen erfolgen mit dem Ziel, eine gewisse Konstanz in diesen Prozess zu bringen. Wie auf dem Elternabend auf eine Nachfrage hin informiert wurde, versucht man auch bei den Klassenlehrern eine solche Konstanz zu installieren. Eltern müssen aufgrund der Größe des neuen Standorts und der Vielzahl der Lehrkräfte in diesem Bereich aber auch mit einer gewissen Fluktuation rechnen.

 

Großer Standort - neue Chancen und mehr Qualität

 

Mit dem fusionierten Gymnasium wird Schulstandort mit über 1200 Schüler:innen und über 100 Lehrkräften entstehen. In den kommenden Monaten bis zum Beginn des neuen Schuljahres müssen nun zwei Standorte, die thematisch unterschiedlich ausgerichtet sind, zusammenkommen. Gespräche müssen erfolgen, wie denn nun das neue Gymnasium ausgerichtet werden soll.
Der Vorteil eines großen Standortes ist, dass die Vielfalt der Angebote mehr Wahlmöglichkeiten bietet als an kleineren Standorten. Dadurch kann ein solcher Standort auch mehr Qualität anbieten. Auch individuelle Fördermöglichkeiten sind wesentlich größer.
Ziel ist es also, einen Standort von größter Qualität zu schaffen.
Alle am Schulprozess Beteiligte sind motiviert, diesen Gestaltungsprozess anzupacken. Dabei müssen Ideen zusammengeführt werden, weshalb der Fokus auch auf dem emotional-psychologischen Aspekt liegt.

 


Fragen nach Begriffen wie Hauptstandort“ und „Nebengebäude“ spielen derzeit keine Rolle und wird deshalb bei den Entscheidungsprozessen nicht definiert.

 

Wie geht es weiter?
Eltern müssen sich in den nächsten Wochen regelmäßig über die Schulhomepages der Gymnasien informieren, um den aktuellen Stand der Entwicklung in Erfahrung zu bringen.

 




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